Spaziergänge mit Tierheimhunden


Spaziergeher_in zu werden, bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Diese Verantwortung schließt nicht nur den Umgang mit dem Hund, "der am anderen Ende der Leine hängt", sondern auch den souveränen Umgang mit Alltagssituationen, wie Menschen- oder Tierbegenungen, während des Spazierganges. Unser oberstes Ziel ist die Sicherheit aller Beteiligten. Darüber hinaus bringt es natürlich nichts, wenn zwar diese Sicherheit durch eine womöglich zu straffe Leinenhaltung gegeben ist, der "eigene" Hund so unter Bedrängnis gesetzt wird, dass er nach dem Spaziergang Erholung von diesem benötigt. Vielmehr soll der Spaziergang so ruhig wie möglich ablaufen und dem Hund als Zeit des Herunterkommens und Entspannens in Erinnerung bleiben. Um dies für unsere Hunde erreichen zu können, ist unsere Spaziergehschulung Voraussetzung, um Teil unseres Spaziergehprogramms werden zu können. Diese Schulung soll Ihnen die nötigen Werkzeuge mitgeben, um einerseits die Hundesprache "ihres" Hundes verstehen zu lernen und andererseits angemessen auf diese meist sehr subtilen ersten Signale reagieren zu können, bevor die Situation für Mensch, aber vor allem Hund, immer unangenehmer wird.

Nach der Spaziergehschulung, welche aus einem selbstständigem Theoriestudium des Buches Calming Signals von Turid Rudgaas, einer theoretischen Auseinandersetzung mit der Thematik geleitet von Andrea Specht, sowie einer praktischen Einweisung des richtigen Leinenhandlings, sowie dem Kennenlernen eines oder mehrerer Hunde während dieser besteht, gilt es mit den Mitarbeiter_innen des Hundebereiches herauszufinden, welcher Hund zum jeweiligen Menschen passt. Wir nehmen uns für diese Zusammenführung von Mensch und Hund viel Zeit, damit beide die hoffentlich zahlreichen Spaziergänge auch genießen können.

Nach und nach, wenn bereits mehr Erfahrung im Umgang mit Tierheimhunden gesammelt wurde bzw. der bekannte Hund eventuell sogar ein in ein neues Zuhause umziehen durfte, können Einschulungen auf weitere Hunde erfolgen. Dazu möchten wir uns wieder die Zeit nehmen, Sie langsam mit dem jeweiligen Hund bekanntzumachen, um herausfinden zu können, ob die Chemie zwischen Ihnen stimmt, sowie Ihnen die jeweiligen Eigenheiten unseres Schützlings bei einem Spaziergang in Ruhe zu erläutern und die für diesen Hund passenden Handlungsmöglichkeiten in bestimmten Situationen aufzeigen zu können.

Wir bitten darüber hinaus um Verständnis, dass man sich die Hunde zum Spazierengehen nicht aussuchen kann, sondern sie wie bereits oben beschrieben nach Charakter zum Menschen ausgesucht werden.


Hier einige Schnappschüsse von Spaziergängen

Auszeit in Mitten der Natur Trotz Laufleine bleibt ein Stück Freiheit Vertrauen kann man nur schenken Abwechslung vom Tierheimalltag Vertraute Spaziergänger sind wichtig
Schwimmen an der Donau Sheena unterwegs mit Evi Toninger Sheena im Schnee, E.Toninger Sheena beim Winterspaziergang, E.Toninger Koda, der Bär unter den Tierheimhunden, St.Stöberl
Floppy im Schnee, St.Stöberl Robbie beim täglichen Spaziergang, St.Stöberl Smudo liebt Spaziergänge, E.Toninger Gismo unterwegs, E.Toninger